Wohnungseigentumsrecht

Wohnungseigentumsrecht

 

Stimmrecht in der Wohnungseigentümer-Versammlung

Stimmrecht in der Wohnungseigentümer-Versammlung: Darf ich meine Stimme einem anderen Eigentümer übertragen, wenn ich nicht an der Versammlung teilnehmen kann? Und gilt das Gleiche für meinen Nachbarn, wenn er verhindert ist und ich ihn vertreten soll? Unser Verwalter meint, das wäre nicht möglich.

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Wem gehört die Wasserleitung in der Wohnungseigentümergemeinschaft ?

Versorgungsleitungen stehen jedenfalls bis zu der ersten für die Handhabung durch den Sondereigentümer vorgesehenen Absperrmöglichkeit im Gemeinschaftseigentum.

Natürlich grenzt es in vielen Fällen an Haarspalterei, wenn die Frage gestellt wird, wem in der Wohnungseigentümergemeinschaft die Wasserleitungen gehören. Aber wenn eine Leitung durch einen Frostschaden beschädigt ist und die Reparatur teuer ist, kommt der eine oder andere Wohnungseigentümer zur Frage, ob er die Kosten mitzutragen hat oder ob nicht vielmehr nur derjenige Eigentümer zur Kasse gebeten werden soll, der an der Wasserleitung hängt.

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Wer trägt die Kosten bei einem Wechsel des Wohnungseigentümers?

Mit dem Kauf einer Eigentumswohnung wird regelmäßig im notariellen Kaufvertrag geregelt, dass der Erwerber die Kosten der Eigentumswohnung ab dem Stichtag des so genannten wirtschaftlichen Überganges übernehme. Dem gegenüber hat der Verkäufer diejenigen Kosten zu tragen, die bis zum Zeitpunkt des wirtschafltichen Überganges entstehen.

Davon zu unterscheiden ist die Kompetenz der Eigentümergemeinschaft, mit der Jahresabrechnung festzustellen, welche Nachzahlungen oder Guthaben unter Berücksichtigung der im Jahr auf den Wirtschaftsplan gezahlten Vorauszahlungen entstanden sind.

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Verwalterbestellung –Auch der frisch bestellte Verwalter, dessen Verwalterbestellung vor dem Gericht angefochten wird, kann (und muss) vor Gericht die Wohnungseigentümer vertreten

Das Wohnungseigentumsrecht ist zum Teil sehr abstrakt und unterliegt einer äußerst formalen Handhabung des geltenden Rechtes. Dies führt bei den rechtlich zumeist nicht geschulten Wohnungseigentümern oftmals zu Missverständnissen und Verwirrungen. Ein vom Landgericht Karlsruhe mit Urteil vom 07.08.2012 (Az.: 11 S 180/11) entschiedener Fall zeigt dabei,  dass im Wohnungseigentumsrecht ein sonst unzulässiger Zirkelschluss doch möglich ist:

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Bauliche Veränderung, modernisierende Instandsetzung oder Modernisierung - Der Bundesgerichtshof schafft Klarheit

Viele praktische Probleme von Wohnungseigentümergemeinschaften ergeben sich aus dem Spannungsverhältnis unterschiederlicher Eigentümerinteressen. Ein Teil der Wohnungseigentümer ist  darauf bedacht, ihr Teileigentum baulich den geänderten Gegebenheiten der Zeit anzupassen. Andere Wohnungseigentümer verfolgen eher das Ziel, den Bestand des Eigentums ohne zusätzliche Kosten zu erhalten.

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