Wohnungseigentumsrecht

Wohnungseigentumsrecht

 

Muss ich als Wohnungseigentümer jemanden fragen, wenn ich meine Wohnung umbauen will?

Nach § 22 Abs. 1 WEG können bauliche Veränderungen beschlossen werden können, wenn alle Eigentümer zustimmen, deren Rechte durch die Maßnahmen beeinträchtigt werden.

Andererseits sagt die Vorschrift aber auch, dass der Eigentümer eine bauliche Veränderung verlangen kann, wenn alle durch die Veränderung betroffenen Miteigentümer zustimmen.

Daraus leitet sich die Frage ab, ob für einen Umbau ein förmlicher Beschluss herbeigeführt werden muss, oder ob es ausreicht, wenn sich alle Eigentümer (auch außerhalb einer Eigentümerversammlung), die von der baulichen Veränderung betroffen sind, der Maßnahme zustimmen.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Die Wohnungseigentümergemeinschaft kann einen Beschluss über die Inanspruchnahme eines Bank-Kredites fassen

1.) Die Wohnungseigentümer können darüber beschließen, dass die Gemeinschaft einen Darlehnsvertrag zur Deckung des Finanzbedarfes schließen soll.

2.) Obergerichtlich bleibt die Frage ungeklärt, ob auch größere Finanzierungen beschlossen werden können

3.) Die Wohnungseigentümergemeinschaft hat aber keine Kompetenz dazu, den einzelnen Wohnungseigentümer durch einen Mehrheitsbeschluss die gesamtschuldnerische Haftung für einen übernommenen Kredit aufzubürden .

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Klagefrist - Zustellung demnächst

Die Monatsfrist der Beschlussanfechtungsklage bleibt gewahrt, wenn die Klage rechtzeitig bei Gericht eingeht und der Kläger auch alles für eine zügige Zustellung der Klage an den Klagegegner (die übrigen Eigentümer der WEG) getan hat. Das bedeutet regelmäßig, dass für eine zügige Gerichtskosteneinzahlung zu sorgen ist. das Gericht macht die Zustellung der Klage nämlich von den eingezahlten Gerichtskosten abhängig.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Klage- und Begründungsfrist nach § 46 Abs. 1 WEG

Beschlüsse einer Wohnungseigentümerversammlung werden unanfechtbar, wenn sie nicht innerhalb der gesetzlichen Klagefrist von einem Monat vor Gericht angefochten und innerhalb eines weiteren Monats begründet werden.

Die Becshlussanfechtungsklage muss nach § 46 Abs. 1 WEG spätestens einen Monat nach der Beschlussfassung beim Gericht eingereicht werden.
Innerhalb einer weiteren Monatsfrist muss die Beschlussanfechtung begründet sein. Dabei muss der Kern der Anfechtungsgründe vorgetragen werden. Spätere Ergänzungen im Klageverfahren können nur darauf gerichtet werden, Ausführungen zu diesem Kernvortrag zu machen.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

  • 1
  • 2

Ringstraße 9-11

50996 Köln - Rodenkirchen

T: 0221 / 388088
F: 0221 / 388089

ra @ rechtsanwalt-ostfalk.de